Google Analytics - eigene Zugriffe ausschließen
Eigene Zugriffe auf die Webseiten verfälschen die Ergebnisse. In diesem Artikel stelle ich verschiedene Möglichkeiten vor, das Problem zu lösen.
Google Analytics Zugriffe mit Browser-Plugin aussperren
Die einfachste und zugleich auch ungünstigste Variante ist ein Browser-Plugin (gibt es für die wichtigsten Browser), was von Google zur Verfügung gestellt wird:
Browser-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics
Dieses ist schnell installiert und zukünftig wird mit dem verwendeten Browser kein Seitenbesuch über Google Analytics Zugriff gespeichert. Und genau darin liegt das Problem. Denn von der Aussperrung ist nicht nur die eigene Seite betroffen, sondern auch auf anderen Seiten wird Google Analytics deaktiviert. Wenn dieses Plugin nun alle installieren, um die eigenen Seitenzugriffe auszuschließen ... na den Rest könnt Ihr Euch ja selbst ausmalen.
Vorteile:
- schnell und einfach eingerichtet
- auch für Laptops mit wechselnden Standorten geeignet
Nachteile:
- gilt nur pro Browser und Benutzer
- Google Analytics wird auch auf anderen Seiten deaktiviert
Google Analytics Zugriffe über IP auschließen
Diese Möglichkeit eignet sich für alle, die eine feste IP-Nummer besitzen. Alle anderen und die, die nicht wissen, ob sie eine feste IP haben, können diesen Absatz überspringen ;)
Zur Einrichtung geht Ihr in Google Analytics auf das gewünschte Konto und klickt unten rechts auf "Filtermanager".
Dort angekommen könnt Ihr auf "Filter hinzufügen" klicken und gelangt schließlich zu folgender Eingabemaske:

Den Filternamen könnt Ihr frei vergeben, z.B. "IP vom Office". Die weiteren Felder könnt Ihr so einstellen, wie Ihr es auf dem obigen Screenshot seht. Bei IP-Adresse muss natürlich Eure IP-Adresse rein. Dann nur noch die entsprechenden Webseitenprofile auswählen und hinzufügen und die Änderungen speichern.
Vorteile:
- funktioniert für alle Rechner mit dieser IP (bei den meisten also fürs komplette Office)
- unabhängig von verwendetem Browser und Benutzer
Nachteile:
- feste IP notwendig
- für Laptops mit wechselnden Standorten nur bedingt verwendbar
Cookies benutzen, um Google Analytics auszuschließen
Wenn Ihr keine feste IP habt oder mit einem Laptop an wechselnden Orten arbeitet, ist diese Methode vielleicht die beste.
Zur Einrichtung geht Ihr in Google Analytics auf das gewünschte Konto und klickt unten rechts auf "Filtermanager".
Dort angekommen könnt Ihr auf "Filter hinzufügen" klicken und gelangt schließlich zu folgender Eingabemaske:

Den Filternamen könnt Ihr frei vergeben, z.B. "Computer mit Cookie ausschließen". Die weiteren Felder könnt Ihr so einstellen, wie Ihr es auf dem obigen Screenshot seht. Bei "Filtermuster" kommt der Name des Cookies rein, in meinem Beispiel "pageowner". Dann nur noch die entsprechenden Webseitenprofile auswählen und hinzufügen und die Änderungen speichern.
Als nächstes erstellt Ihr eine HTML-Seite mit folgendem Inhalt:
<html>
<head>
<title>Analytics mit Cookie ausschließen</title>
<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];_gaq.push(['_setAccount','UA-XXXXXXX-X'],['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>
</head>
<body onLoad="javascript:pageTracker._setVar('pageowner');">
<p>Cookie zum Ausschließen von Google Analytics gesetzt.</p>
</body>
</html>
Die Webseiten-ID (rot markiert) müsst Ihr natürlich durch Eure ersetzen. Diese Seite speichert Ihr dann z.B. unter dem Namen "ga-cookie.html" und ladet auf die Domain hoch, für die Ihr Eure Zugriffe ausschließen wollt. Anschließend ruft Ihr die Seite im Browser auf (z.B. http://www.Eure-Domain.de/ga-cookie.html). Den Aufruf der Seite müsst Ihr an allen Computern machen, deren Zugriffe Ihr ignorieren wollt.
Das wars, ab diesem Moment werden Eure eigenen Webseitenbesuche von Google Analytics nicht mehr beachtet.
Vorteile:
- auch für Laptops mit wechselnden Standorten geeignet
- Google Analytics wird nicht generell für alle Seiten gesperrt
Nachteile:
- gilt nur pro Browser und Benutzer
- wenn die Cookies im Browser gelöscht werden, muss der Cookie neu gesetzt werden
- relativ aufwendig einzurichten
Fazit
Die erste Variante mit dem Browser-Plugin würde ich niemand empfehlen, aus den oben genannten Gründen. Bei uns im Büro kommen die Varianten 2 (IP-Nummer) und 3 (Cookie) zum Einsatz. Die IP-Nummer wird für unsere Büro-Computer ausgeschlossen und auf unseren Laptops kommt ein Cookie zum Einsatz.
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